Die zu Beginn erwähnten Kosten können durch den Einsatz von freier Opensource-Software (FOSS) massiv gesenkt werden. Das Problem mit dem Konkurs ist damit auch gelöst. Denn man kann jederzeit Programmierer anheuern, die den bestehenden Code um die Gewünschte Funktion erweitern oder Fehler beheben. Es gibt für fast jedes kommerzielle Produkt (E-Mail Programme, Textverarbeitungssoftware, Tabellenkalkulation, sogar Betriebssysteme) eine FOSS-Alternative. Meistens sind sie sogar besser und stabiler, als die uns allen bestens bekannten Produkte von Microsoft und anderen Firmen.
Offene Standards lösen ein ähnliches Problem. Deren Verwendung ermöglichen den einfachen Umstieg auf alternative Software, sollte die im Moment verwendete den (neuen) Ansprüchen nicht mehr genügen. Ausserdem können durch wegfallende Lizenzgebühren auch hier Kosten gespart werden.
Hier der Artikel zu FOSS in Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Free/Libre_Open_Source_Software
Der Artikel zu offenen Standards: http://de.wikipedia.org/wiki/Offener_Standard
Als IT-Projektleiter kann ich deinem Bericht voll zustimmen. Wir sind heute viel zu abhängig von Microsoft und Co. Ich denke da muss ein Zukunft ein Umdenken und Umsteigen zu Opensource Software stattfinden.Christoph Jeanneret - GLP 12. Februar 2010 Verstoss melden
Mit Opensource Software lassen sich heute qualitativ hochwertige Lösungen erstellen, welche sich durch ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis auszeichnen. Jedoch muss die Einbettung in die bestehende Infrastruktur immer miteinbezogen werden. In dem Sinne bin ich der Meinung, dass Opensource in einem fairen Verfahren immer mit in die Evaluation einbezogen werden muss.Benedikt Trefzer - GLP 15. Februar 2010 Verstoss melden
Das sehe ich nicht so. Wenn man damit für immer hohe Lizenzkosten spart, soll man durchaus auch die bestehende Infrastruktur so modifizieren, dass sie zur Alternative passt. Das kann immer noch billiger sein, als an einer Infrastruktur, die nach propretiären Produkten verlangt, festzuhalten.Denis Simonet - Piraten 17. Februar 2010 Verstoss melden
Liebe PiratenThomas Brönnimann - Grossrat Bern, GLP 17. Februar 2010 Verstoss melden
Ich stimme Euch generell on the long run zu. Kurzfristig sind natürlich auch die Argumente von Benedikt richtig. Aber eben, wie häufig, wer on the long run ankommen will, der sollte sich einmal auf den Weg machen...
Ich glaube nicht dass dies ein entsprechender Entscheid kurz oder langfristig anders ausfallen muss. Ich setzte selbst seit über einem Jahrzehnt auf Linux und Opensource. Ich bin überzeugt, dass Opensource Software gut ist und an vielen Orten sinnvoll eingesetzt werden kann. Jedoch wehre ich mich dagegen, dass Software (oder auch Hardware, Daten etc) nur besser sind dadurch dass sie quelloffen und/oder frei verfügbar sind (übrigens eine Meinung die leider bei vielen Opensourceenthusiasten verbreitet ist) . Einer Opensource Lösung werden wir erst gerecht, wenn wir deren gesamte Leistungsfähigkeit in Betracht ziehen und wir die Opensource Lösung wählen weil es die bessere Lösung ist und nicht weil sie quelloffen ist.Benedikt Trefzer - GLP 17. Februar 2010 Verstoss melden
Stichwort Kosten:
Massgebend sind bei der Beschaffung von Informatikmitteln nicht die Lizenzkosten, sondern die TCO (Total Cost of Ownership). Das heisst die gesamten Kosten welche im Laufe des Einsatzes des Systems anfallen. Bei den meisten Systemen sind die Lizenzkosten damit nur ein kleiner Teil der Kosten.
Bezüglich Kosten pflichte ich euch bei. Es sind immer die Investitions-, Wartungs- und Betriebskosten, usw in der Gesamtrechnung zu kalkulieren. Neben den Kosten gibt es aber weitere Kriterien, welche bei der Beschaffung von Informatik Mitteln eine genau so wichtige Rolle spielen. Ausbaufähigkeit, Erfüllungsgrad und Automatisation von Aufgaben, usw. Also wie Benedikt schreibt, die gesamte Leistungsfähigkeit.Christoph Jeanneret - GLP 18. Februar 2010 Verstoss melden
@Benedikt TrefzerDenis Simonet - Piraten 18. Februar 2010 Verstoss melden
Ich sage nicht, dass frei und offen automatisch gut bedeutet. Ich sage, dass es für die Software, welche man an Schulen und in Verwaltungen braucht, gute freie und offene Alternativen gibt. Es ist in dieser Diskussion somit irrelevant, ob FOSS immer besser ist. Meine Aussage ist, dass sie für genau diesen Anwendungsbereich bestens alles ersetzen kann. Der Kanton Solothurn lebt es vor!
@Christoph Jeanneret
Richtig, Sie haben vollkommen recht. Welches System eignet sich für Automatisierungen besser als Linux bzw. Unix? Welche Software hat einen grösseren Erfüllungsgrad als jene, die man im schlimmsten Fall sogar selber erweitern kann?
Herr SimonetKonrad Hädener - Stadtrat Thun, CVP 24. Februar 2010 Verstoss melden
Als persönliches Wahlziel postulieren Sie Parlamente, wo „Entscheide durch Fakten und nicht durch Vermutungen und Behauptungen gefällt werden.“ Mit Stellungnahmen, wie Sie hier eine abgeben, verstossen Sie selbst aber massiv gegen dieses Ziel. Ihr Beitrag besteht fast nur aus unbelegten Behauptungen. Schon der erste Satz ist eine offensichtliche Falschaussage, in der Sie allein den Dienstleistungssektor und dort in erster Linie den Bürobereich vor Augen haben. In diesem Stil geht es weiter.
Falsch ist die Aussage, proprietäre Software werde nur in den seltensten Fällen mit Quellcode ausgeliefert. Zu unterscheiden wären hier Individuallösungen, die in aller Regel mit Quellcode geliefert werden, von Standardsoftwareprodukten, die meistens ohne Quellcode zum Kunden gelangen.
Falsch ist die von Ihnen vermittelte Vorstellung, die im Falle von FOSS allenfalls vom Kunden direkt anzuheuernden Programmierer würden irgendwelche Änderungsarbeiten kostenlos oder wesentlich günstiger ausführen als der ursprüngliche Hersteller einer Software.
Eine reine Behauptung ist Ihre Aussage, verfügbare FOSS-Alternativen seien „meistens sogar besser und stabiler, als die uns allen bestens bekannten Produkte von Microsoft und anderen Firmen.“ Ich könnte spielend das Gegenteil behaupten, aber das brächte ja nichts.
Wenig hilfreich ist Ihr Verweis auf „offene Standards“. Davon führt die englische Ausgabe von Wikipedia 14 verschiedene Definitionen. Auch die Swiss Internet Users Group und /ch/open/ sind mit ihrem Vernehmlassungsentwurf für eine 15. Definition letztes Jahr aufgelaufen. Der Ausdruck wird also je nach Kontext quasi à discretion verwendet.
"Weniger Religion und einmal den Verstand einsetzen"Minder Patrick - FDP. Die Liberalen 24. Februar 2010 Verstoss melden
Herr Simonet nimmt eine interessante Problematik auf - eine Problematik, welche weder in der öffentlichen Verwaltung noch in der Privatwirtschaft effektiv gelöst ist.
Es ist falsch, wenn man Closed Source Software verherrlichen würde. Durch die bewusste Markenpolitik und den Abschluss von Softwaremodulen gegenüber Modulen der Konkurrenz provozieren Softwarekonzerne ein Lock-in. Sie stärken damit natürlich ihre Marktposition.
Es ist aber auch falsch Open Source oder FOSS zu verherrlichen Open Source Software verfügt über ein grosses Potential und muss sicherlich in den Entscheidungsprozess einbezogen werden. Forderungen à la: "man darf nur Open Source verwenden" et vice versa sind aber sowohl ökonomisch wie logisch falsch
Zentral ist, dass für den richtigen Bereich die richtige Software verwendet wird - Schlussendlich ist es egal, ob diese Softare Open oder Closed Source ist.
Was muss gemacht werden?
1) In der öffentlichen Verwaltung muss es möglich sein, dass die IT-Infrastrukur prozessorientiert analysiert werden. Es darf nicht das Ziel sein, dass eine Amtsstelle die richtige Software hat, sondern dass eine ganzheitliche Lösung für einen Prozess gesucht wird.
2) IT-Kompetenzen bei den Mitarbeiter sind zu stärken
3) Weniger Polemik. Suchen wir Lösungen und nicht Probleme :-)
Ich glaube kaum, dass es Sinn machen würde, in einem Beitrag zum Thema Computer am Arbeitsplatz auf etwas anderes als auf den Dienstleistungssektor mit dem Bürobereich im Vordergrund einzugehen. Eines vorneweg: Als Freund der Naturwissenschaften sollte Ihnen klar sein, dass vieles empirisch erwiesen aber durch unsere Modelle nicht beweisbar ist. So sind viele meiner Behauptungen tatsächlich auf Erfahrung und nicht auf Messungen begründet. Für eine neutrale Zusammenfassung der Vor- und Nachteile schlage ich vor, dieses Dokument zu studieren: http://www.swissict.ch/fileadmin/sekretariat/Info/FOSS-Studie2009.pdfDenis Simonet - Piraten 25. Februar 2010 Verstoss melden
Schlussendlich muss jeder die Vor- und Nachteile von FOSS subjektiv gewichten und so schliessen, ob man auf FOSS umsteigen sollte.
Sagen Sie mir bitte, wo ich den Quellcode für Microsoft Office, Windows, Citrix, Internet Explorer etc finde. Selbstverständlich wird proprietäre Software nur selten mit Quellcode ausgeliefert. Ich präzisiere die Aussage aber nun, damit klar ist was ich meine: Nur in seltenen Fällen wird Quellcode von nicht als Individuallösung in Auftrag gegebener proprietärer Software ausgeliefert.
Ich habe nirgendwo behauptet, dass angeheuerte Programmierer bei FOSS kostenlos oder günstiger arbeiten. Es ist aber Fakt, dass FOSS-Projekte kein Geld für (Sicherheits-)Updates und neue Versionen verlangen. Ein Wechsel von Windows XP auf Windows 7 kostet durch die erneut zu kaufenden Lizenzen extrem viel Geld. Ein Wechsel des Linuxkernels kostet nicht mehr als den Arbeitsaufwand. Auch bei individuellen Lösungen kann es extrem viel günstiger werden, wenn man auf bereits vorhandene FOSS-Lösungen aufbaut.
Es ist keine Behauptung, dass FOSS meistens sogar besser und stabiler ist. Jedenfalls kann ich auf jahrelange Erfahrung mit Linux und diverser FOSS zurückgreifen und Ihnen das versichern. Vergleichen Sie nur mal die Häufigkeit der Sicherheitsprobleme im Internet Explorer mit denen von Firefox. Sogar die Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI riet kürzlich davor ab, den Internet Explorer zu verwenden. Wo es hier eine Rolle spielt, welche Definition von offenen Standards in diesem Kontext nun die Richtige ist, sehe ich nicht ein, zumal diese Diskussion eher religiösen Charakter hat. Ausserdem dienen Links
im Internet als erste Anlaufstelle für weitere Recherchen. Die Implikation "Steht in Wikipedia" -> q.e.d.. ist immer gefährlich. Wer sich also wirklich für das Thema interessiert wird (hoffentlich) nach dem Link weiter recherchieren.
Um nochmal auf meine Kernaussage zurückzukommen: Die Verwaltungen und Schulen können mit FOSS massiv Geld sparen. Das können Sie auch nicht über den von Ihnen eingeschlagenen polemischen Weg abstreiten.
Wer sich für die Häufigkeit von gefundenen Sicherheitslücken in Softwarelösungen verschiedener Anbieter interessiert, sei auf die Security Advisories der Firma Secunia verwiesen: http://secunia.com/advisories/historic/. Ich habe diesen Dienst abonniert und bekomme täglich 15-20 solcher Sicherheitshinweise per E-Mail zugestellt. Wenn ich bloss die letzten zwei Tage betrachte, dann wird die Statistik der Softwaren mit neuen Sicherheitslücken klar von Open-Source-Lösungen angeführt: Joomla, Drupal, Ubuntu, Fedora, tDiary, GNU make, WikiBlog, rbot reaction, … Unter den 10 populärsten Advisories (Stand 26. Februar 2010) hat es zwei zu Firefox (eines davon auf Platz 1), eines zu Chrome und eines zum Internet Explorer. Die Fakten sprechen für sich.Konrad Hädener - Stadtrat Thun, CVP 26. Februar 2010 Verstoss melden
Noch einmal: Dies sollte keine religiöse Diskussion sein, sondern eine sachliche Auseinandersetzung mit den Vor- und Nachteilen einiger Softwarelösungen.Minder Patrick - FDP. Die Liberalen 26. Februar 2010 Verstoss melden
Aussagen wie: OS ist besser als CS et vice versa sind bekanntermassen wissenschaftlich falsch.
Kürzlich veröffentlichte Untersuchungen von Walt Sacchi (einer der renommiertesten Forscher im Bereich der Software Entwicklung) haben frühere Resultate bestätigt. Es gibt keinen signifikanten Unterschied zwischen der Qualität von OS und CS. Bei differenzierter Betrachtung können folgende Merkmale zusätzlich betrachtet werden:
1) Open Source Software weisst bei der Evolution / Wartung der Software eine leicht höhere Zuverlässigkeit auf (d.h. die Software ist nach dem Release von Patches minim stabiler)
2) Closed Source Software verfügt über den Vorteil, das die Erstversionen hingegen stabiler sind als die von Closed Source Software.
Nocheinmal: Weniger Religion von beiden Seiten und setzen wir uns bei konkreten Problemen (z.B. der Kauf einer neuen Applikation für ein Amt) mit den verschiedenen Lösungen auseinander und suchen dann die richtige Lösung.
Lieber Patrick, viel faktischer kann ich die Botschaft nicht bringen. Das war eine simple Statistik (eine aus vielen verfügbaren, dafür tagesaktuell), unkommentiert. Was hat das mit Religion zu tun?Konrad Hädener - Stadtrat Thun, CVP 26. Februar 2010 Verstoss melden
Im Übrigen hast du aber völlig recht. Genau so ist es. Insbesondere von einer Ein-Themen-Partei würde ich erwarten, dass sie sich dieser Realität stellt.
Immer wieder kam es in Vergangenheit vor, dass Microsoft einen Bug als "nicht so schlimm" eingestuft und ihn somit auf "werden wir im nächsten Jahr mal reparieren" gesetzt hat. Ein halbes Jahr später findet dann jemand einen Weg, diese Lücke auszunutzen und es ist auf einmal ein seriöses Leck. In der Regel wird bei grossen Opensourceprojekten ein Fehler viel rascher behoben. Es gibt aber selbstverständlich auch hier Unterschiede und ich kann mich auch nur auf die mir bekannten Produkte die ich selber verwende beziehen. Ich habe nirgendwo bedingungslos behauptet, FOSS sei die Allerheilslösung für Sicherheit. Das versuchen Sie mir in den Mund zu legen ;). Lassen wir also das Thema Sicherheit weg, da es statistisch weder bei Open- noch bei Closedsource wirklich markante unterschiede gibt. Ich wollte mit dem Beispiel am IE nur verdeutlichen, dass man hier zu 100% in den Händen des Herstellers liegt und als einzige sichere Lösung bis zum Patch ein anderes Produkt verwenden soll - von MELANI so empfohlen. Bei FOSS hingegen könnte man, sollte der Patch auf sich warten lassen, den Bug sogar selber beheben. Lassen wir aber dieses Thema auf der Seite, ich denke darüber könnten wir hier wochenlang diskutieren.Denis Simonet - Piraten 26. Februar 2010 Verstoss melden
Mir geht es auch gar nicht um die Sicherheit oder um einen Glaubenskrieg. Es ist schlicht immer noch Fakt, dass FOSS ein Sparpotenzial besitzt, das man unbedingt ausnutzen muss. Das ist und bleibt meine Kernaussage, die auch Sie nicht widerlegen konnten oder wollten.
Eigentlich sollten wir in diesem Kapitel "Was sind die drängendsten Probleme im Kanton Bern?" die dringendsten Problem im Kanton Bern diskutieren.Markus Binggeli - kandidiert für Stadtrat Thun, FDP. Die Liberalen 15. März 2010 Verstoss melden
Die Finanzen sind sicherlich ein dringendes Problem, allerdings finde ich es nicht richtig Software-Strategien auf dem politischen Parkett zu diskutieren. Bei den Kosten ist es zentral, dass man die Prozesskosten einbezieht und nicht die Anschaffungs- und Betriebskosten von Software. Sicherlich sind dies Kostenfaktoren, aber lange nicht die wichtigsten.
Um die Kosten in den Griff zu bekommen benötigen wir eine gesamtheitliche Sicht.
>> Welche konkreten und wirtschaftpolitischen Massnahmen seht ihr hierzu?
Den Hauptnutzen von Open-Source Software sehe ich darin, dass weniger Zeit und Geld in die Entwicklung von Lizenzierungsprogrammen (resp. Kundenbindungsprogrammen) investiert wird, sondern in die Applikation selber.Peter Dütschler - FDP. Die Liberalen 20. März 2010 Verstoss melden
Der Benutzer definiert seine Bedürfnisse, frägt Nachbargemeinden oder ähnlich gelagerte Organisationen, wie sie das gelöst haben und formuliert gemeinsam in einem Pflichtenheft, was man benötigt. Schon dieser Prozess alleine ist eine grosse Chance, die Zusammenarbeit anhand von Projekten unter den Gemeinden zu verstärken. Die Aufgaben unserer 2500 Gemeinden weisen eine gewisse Ähnlichkeit auf...
Mit dem vorliegen des Pflichtenhefts ist es nun ein leichtes, eine Offerte einzuholen und innert nützlicher Frist genau das zu erlangen, was man benötigt. Im Gegensatz zum Lizenzprogramm, wo man meistens erhält, was die Softwarefirma kann oder will, dies aber selten mit meinen Bedürfnissen übereinstimmt.
Man stelle sich vor, man könnte künftig bei der Evaluation einer neuen Software erkennen, ob sie den "CH-Business-Data-Bus" unterstützt, und damit garantiert wäre, dass die verschiedenen Applikationen wie Mail, Buchhaltung, CRM, Offertwesen miteinander verknüpft werden könnten (Wie bei der Stereoanlage, wo ich Komponenten von verschiedenen Herstellern zusammenstecken kann).
Dieser "CH-Business-Data-Bus" (ein Datenmodell wie es in der Geoinformation existiert) müsste von der öffentlichen Hand gefördert werden, damit die Hersteller vom Kunden "gezwungen" werden können, diese Standards anzubieten (z.B. was gehört zu einer Adresse?).
Die Erfahrung im Geoinformationsbereich hat gezeigt, dass Open-Source-Programme rascher solche Datenmodelle/Standards unterstützen, weil sie sich keine Gedanken zur Kundenbindung machen müssen.
